Hallo Fans!

Karnevalssonntag!!! Auf zu den Printen nach Aachen.
Wiedermal traf ich mich mit den üblichen Verdächtigen im Kölner HBF, um diesmal geschlossen nach Aachen zu fahren. Im Zug begann natürlich wieder unsere Bier-Pfeffi-Party und wir ließen es uns bei reichhaltiger Flüssignahrung gut gehen!
In Aachen angekommen begaben wir uns in die Innenstadt, um uns ein warmes Plätzchen zu suchen, denn das Wetter schlug auf einmal um und es fing heftig an zu schneien. Als wir eine Kneipe gefunden hatten war die Wirtin gar nicht so begeistert von uns, denn sie hatte anscheinend Angst um ihre Einrichtung. Aber alles halb so wild. Wir tranken mit den einheimischen ein paar Bier und einen alten Mafiosi band ich noch meinen Schal um und die ganze Sache blieb friedlich.
Am Stadion angekommen wurde der Schneefall immer stärker. Die Aachener Winterspiele sind eröffnet. Nach der üblichen Eingangskörpermassage ging es in den Block, wo wir geduldig auf den Anpfiff warteten. Vergeblich! Der Stadionsprecher verkündigte, dass dieses Spiel heute ausfällt. Das darf doch nicht wahr sein. Nach 40 minütiger Verspätung hatte der Schiedsrichter ein Einsehen und pfiff trotzdem das Spiel an. Glück gehabt!
Zum Spiel: Wer gedacht hätte, dass man auf diesem Acker noch ordentlich Fußballspielen kann, sah sich getäuscht. Der Boden war so tief, dass die Spieler kaum vorwärts kamen und es ein gerechtes 0:0 bis zum Schluss blieb. Für mich war der Spielausgang in Ordnung, sicherlich hätte ich gerne 3 Punkte mitgenommen, aber nach den heutigen Platzverhältnissen muss man mit dem Punkt leben. Was mir sehr gefallen hatte, war die Abwehrleistung vom FC Hansa, denn sie waren meistens einen Tick schneller am Ball als der Gegner.
Nach dem Spiel ging es zurück zum Bahnhof. Die Printen hatten nur einen Bus bereit gestellt für hunderte Hansafans. Natürlich war der Bus brechend voll, so dass er mehrmals anhalten musste, weil er jedesmal aufsetzte. Grüße gehen ans Bodenblech! Endlich am Bahnhof angekommen versorgte man sich noch mit Proviant, so dass wir getrost die Heimreise antraten. Unterwegs meinten paar Heinis, sie könnten die Türen blockieren und wir mussten 18 Minuten warten bis die Knüppelgang vorbei schaute! Einige Rostocker verpassten natürlich ihren Anschlusszug Richtung Norden. Grüße gehen noch an die Hamburgär!
In Köln wurde Alarmstufe Rot gegeben, denn eine schwer bewaffnete Hundertschaft wartete bereits im Bahnhof auf die Hansa-Touristen. Nach üblichen Diskussionen, dass wir alle aus dem Kölner Raum kommen, ließen sie uns gehen und wir schlossen den Tag im Gaffels-Brauhaus mit Blau-Weisser-Roter Sturmhaube und Hansatrikot ab.
Fazit: Es war wieder ein super Fußballsonntag mit viel Spaß dabei! Grüße gehen an alle die dabei waren!
Bis demnächst.

In diesem Sinne.

Blau-Weiße Grüße
COMMANDO-SIEWERT


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